Chevrolet & GM Ferndiagnose und Fernprogrammierung mit MDI 2 — eLinehub
GDS2, SPS und Techline Connect ferngesteuert nutzen — der MDI 2 in der Werkstatt erscheint als lokales J2534-Gerät auf Ihrem Diagnose-PC. Kein Hardware-Relay. Kein Remote Desktop.
Für freie Spezialisten, die Chevrolet-, GMC-, Buick- und Cadillac-Fahrzeuge mit GDS2 und SPS programmieren: eLinehub bindet den MDI 2 aus der Werkstatt direkt über das Internet an Ihren PC an. GDS2 und SPS erkennen ihn als lokal angeschlossenes J2534-Interface — vollständige Fahrzeugscans, Online-Flash, Modulkonfiguration und Techline-Connect-Sitzungen funktionieren exakt wie am Fahrzeug vor Ort.
Die Werkstatt stellt das Fahrzeug und den MDI 2 bereit. Sie bringen GDS2, Ihr ACDelco-TDS- oder Techline-Connect-Abonnement und Ihre GM-Zugangsdaten mit. eLinehub stellt die Verbindung her.
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1. Warum Remote Desktop bei GM-Programmierung versagt
Bildschirmfreigabe-Tools wie TeamViewer oder AnyDesk sind der erste Versuch vieler Werkstätten für die Fernprogrammierung. Alle stoßen an dieselbe Grenze: SPS und GDS2 auf dem PC des Technikers sehen niemals einen MDI 2 — sie sehen nur einen Remote-Bildschirm.
Dieser Unterschied bricht die GM-Programmierung auf konkrete, vorhersehbare Weise:
SPS benötigt MDI 2 und Internet gleichzeitig
Das ist das Kernproblem. SPS lädt VIN-spezifische Kalibrierungsdaten von GM-Servern herunter und schreibt sie gleichzeitig über den MDI 2 in das Steuergerät. Beide Pfade müssen auf demselben PC aktiv sein. Remote Desktop legt den MDI 2 auf einer Maschine und SPS auf einer anderen ab — die Doppelpfad-Anforderung ist physikalisch nicht erfüllbar.
Ein typisches Szenario: Eine Werkstatt tauscht das PCM eines Silverado 1500 aus und benötigt SPS zur Programmierung. Per Remote Desktop kann der Techniker den Werkstattbildschirm sehen, aber die SPS-Kalibrierungsdaten nicht durch den MDI 2 am anderen Standort leiten. Die Sitzung scheitert entweder bei der Geräteerkennung oder bricht mitten im Flash-Vorgang ab.
Ein fehlgeschlagener Flash kann das Modul unbrauchbar machen
Sobald SPS mit dem Schreiben in ein ECM, TCM oder BCM beginnt, ist eine Unterbrechung nicht mehr rückgängig zu machen. Ein Remote-Desktop-Timeout, ein Verbindungsabbruch oder ein kurzer Netzwerkfehler während des Schreibvorgangs kann das Modul in einem halb programmierten Zustand hinterlassen. Die Wiederherstellung erfordert häufig eine Bankprogrammierung oder den Eingriff einer Vertragswerkstatt — ein teures Ergebnis eines vermeidbaren Verbindungsfehlers.
Nacharbeiten nach dem Flash erfordern eine aktive J2534-Sitzung
Nachdem SPS einen Flash abgeschlossen hat, übernimmt GDS2 die Einlernverfahren: Kurbelwellenpositions-Variation-Learn, Drosselklappen-Relearn, Getriebe-Adaptionsdruck-Learn, TPMS-Sensor-ID-Relearn, Lenkwinkelsensor-Kalibrierung. Diese Prozesse sind bidirektional — GDS2 sendet Befehle, wartet auf die Antwort des Steuergeräts und sendet den nächsten Befehl. Eine Bildschirmübertragung kann diesen Echtzeit-Datenaustausch nicht abbilden.
2. Wie eLinehub mit MDI 2 funktioniert
eLinehub verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Statt einen Bildschirm zu teilen, bindet es den MDI 2 selbst — das physische Gerät in der Werkstatt — über das Internet an den PC des Technikers. Der rohe Datenstrom wird in der Werkstatt erfasst und auf der Technikerseite ohne Protokollumsetzung rekonstruiert.
Das Ergebnis: GDS2 und SPS auf dem Techniker-PC erkennen ein lokales J2534-Gerät. SPS lädt Kalibrierungen von GM-Servern über die eigene Internetverbindung des Technikers herunter und schreibt sie über den eingebundenen MDI 2 in der Werkstatt ins Fahrzeug. Beide Pfade laufen auf derselben Maschine — genau wie beim Techniker am Fahrzeug.

Der MDI 2 erscheint als lokales J2534-Gerät auf dem Techniker-PC. SPS verbindet sich über die eigene Internetleitung des Technikers mit den GM-Servern.
MDI-2-Verbindungsmodi
Der MDI 2 verbindet sich mit dem Werkstatt-PC per USB, kabelgebundenem Ethernet (RJ45) oder WLAN. Jede Variante erzeugt ein anderes Geräteprofil in Windows. eLinehub unterstützt alle Modi:
Mapping mode | When to use | Workshop connection |
|---|---|---|
Netzwerkadapter (RNDIS virtuelle NIC) | Der MDI-Manager-Treiber erstellt nach der USB-Verbindung einen virtuellen Netzwerkadapter. Zuordenbar, wenn er Bridging unterstützt. | USB-Kabel + MDI-Manager-Treiber installiert. Virtuelle NIC in Windows-Netzwerkadaptern sichtbar. |
Netzwerkadapter (physische NIC) | MDI 2 über Ethernet (RJ45) mit einer dedizierten NIC auf dem Werkstatt-PC verbunden. | RJ45-Ethernet-Kabel. eLinehub überbrückt die physische NIC zum Techniker. |
USB-Gerät | Standard für die meisten Setups. Einfachste Option — keine Treiberabhängigkeit auf der Mechaniker-Seite. | USB-Kabel Typ A zu Typ B. MDI 2 erscheint als USB-Gerät in Windows. |
Die USB-Gerätezuordnung funktioniert in allen Fällen und erfordert keine zusätzliche Konfiguration außer dem Einstecken des Kabels. Die Netzwerkadapter-Zuordnung (physisch oder RNDIS) ist eine Alternative, wenn der MDI 2 in der Werkstatt bereits in ein Ethernet-Setup eingebunden ist. Unterstützt ein RNDIS-Adapter kein Bridging, dient die USB-Gerätezuordnung als Fallback.
Der entscheidende Punkt: eLinehub überträgt rohe Gerätedaten ohne Protokollkenntnis. Unabhängig vom verwendeten Übertragungsmodus erkennen GDS2 und SPS dieselbe MDI-2-Identität und dasselbe J2534-Verhalten wie bei einer direkten lokalen Verbindung. Dies ist nicht gerätespezifisch — jedes VCI, das Windows lokal erkennt, funktioniert über die eLinehub-Mapping-Schicht.
Was eLinehub nicht bereitstellt:
ACDelco-TDS-Abonnements, Techline-Connect-Zugang, SPS-Zugangsdaten oder GDS2-Lizenzen. eLinehub virtualisiert ausschließlich die physische MDI-2-Verbindung — alle GM-Softwareprodukte und Konten verbleiben auf dem PC des Technikers.
3. SPS Online-Programmierung — ferngesteuert
SPS ist die einzige autorisierte Methode zum Flashen von GM-Steuermodulen mit werksseitigen Kalibrierungsdaten. SPS läuft innerhalb von Techline Connect (früher TIS2Web), erfordert ein aktives ACDelco-TDS-Abonnement und ist während des gesamten Flash-Vorgangs auf ein verbundenes J2534-Interface angewiesen.
Mit eLinehub erkennt SPS den eingebundenen MDI 2 in der Geräteauswahl — in derselben Liste, in der lokale MDI, MDI 2 und J2534-Geräte erscheinen. Der Techniker gibt die VIN ein, wählt das Zielmodul, und SPS übernimmt Authentifizierung, Kalibrierungsdownload und ECU-Flash nativ.
Typische Fernprogrammier-Szenarien mit SPS:
PCM/ECM-Tausch an Silverado oder Sierra
Die Werkstatt baut ein neues Antriebssteuergerät ein. SPS liest die Hardware-ID des Moduls über den MDI 2 aus, lädt die passende Kalibrierung vom GM-Server für diese spezifische VIN und RPO und schreibt sie ins Modul. Der Techniker überwacht den Flash-Vorgang von seinem eigenen Arbeitsplatz — identischer Ablauf wie am Fahrzeug.
TCM-Programmierung nach Getriebeaustausch
6L80, 8L90, 10L80, 10L90, Hydra-Matic — SPS gleicht das Ersatz-TCM an die Fahrzeugkonfiguration an. Nach dem Flash führt GDS2 den Getriebe-Adaptionsdruck-Learn durch. Beide Schritte laufen über dieselbe MDI-2-Sitzung.
BCM-Tausch und VIN-Schreiben
SPS programmiert das Ersatz-BCM, schreibt die VIN und konfiguriert die RPO-spezifischen Optionen (Türschlösser, Beleuchtung, Spiegeleinstellungen). Ein Vorgang, der früher einen Vor-Ort-Besuch erforderte, wird in einer einzigen Fernsitzung abgewickelt.
Airbag-Modul (SDM/ACM) nach Unfallreparatur
SPS programmiert das Ersatz-Rückhaltesystemmodul mit der korrekten Fahrzeugkonfiguration. Anschließend löscht GDS2 die Unfalldaten und überprüft die Sensorbereitschaft.
Vehicle-Wide Programming (VWP) auf Global-A/B-Plattformen
Auf 2019er-und-neueren Silverado/Sierra (Global A, auch T1XX genannt) sowie Silverado EV, Sierra EV, Hummer EV, Lyriq und Blazer EV (Global B) bietet Techline Connect VWP an — einen einzigen Vorgang, der alle Module scannt, veraltete identifiziert und sie nacheinander programmiert. Dieser Vorgang kann je nach Anzahl der zu aktualisierenden Module 30–90 Minuten dauern. eLinehub hält die MDI-2-Sitzung während der gesamten Dauer aufrecht; eine Programmier-Spannungsversorgung und eine stabile Netzwerkverbindung sind dabei unerlässlich.
Ebenfalls unterstützt:
ABS/EBCM-Programmierung, Kombiinstrument-Tausch und Kilometerstandübertragung, Radio-/Infotainment-Headunit-RPO-Konfiguration, Klimamodulprogrammierung, Lenksäulen-Schlossmodus-Einrichtung, Frontkamera- und Radar-Kalibrierungsupdates.
Vor jedem SPS-Flash:
MDI 2 per kabelgebundenem USB oder Ethernet verbinden — nicht per WLAN. Ein Programmier-Netzteil (13,5–14,2 V, mind. 100 A) an das Fahrzeug anschließen. Latenz und Paketverlust im eLinehub-Verbindungsfenster prüfen: unter 80 ms Latenz und 0 % Paketverlust für Programmierarbeiten.
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4. GDS2-Diagnose und Modulkonfiguration — ferngesteuert
GDS2 deckt Diagnose und Nachprogrammier-Prozeduren für GM-Fahrzeuge ab 2010 ab. Für Modelle vor 2010 bietet Tech2Win die Tech2-Emulation über denselben eingebundenen MDI 2 — ohne separate Konfiguration.
Die GDS2-Modulkonfiguration ist der Bereich, in dem Ferndiagnose ihren Mehrwert beweist. Nachdem SPS ein neues PCM geflasht hat, müssen noch Kurbelwellen-Variation-Learn, Leerlauf-Relearn und Drosselklappen-Relearn durchgeführt werden. Mit eLinehub schließt derselbe Techniker, der das Modul programmiert hat, die Einrichtung in derselben Sitzung ab — kein Übergabe, kein zweiter Termin.
GDS2-Fernarbeitsabläufe:
-
Vollständiger Fahrzeugscan, DTC-Lesen und -Löschen über alle Module
-
Live-Datenstreaming (Motor, Getriebe, Fahrwerk, Karosserie, ADAS)
-
Bidirektionale Steuerungen: Aktorentests, Magnetventilaktivierung, Kraftstoffanpassungs-Reset
-
Kurbelwellenpositions-Variation-Learn — nach jedem ECM/PCM-Tausch erforderlich
-
Drosselklappen-Relearn und Leerlaufluft-Relearn
-
Getriebe-Adaptionsdruck-Learn und Kupplungskalibrierung
-
TPMS-Sensor-ID-Relearn
-
Lenkwinkelsensor-Kalibrierung
-
ADAS-Sensoreinrichtung: Frontkamera, Vorwärtsradar, Totwinkelradar, Einparkhilfe
-
Abschluss-Verifikationsscans nach der Reparatur
Tech2Win (Fahrzeuge 1996–2009):
Tech2Win verbindet sich mit dem MDI 2 identisch wie GDS2. Der Techniker wählt es aus der Geräteliste und arbeitet, als wäre das Fahrzeug lokal. Für Modulprogrammierungen an diesen älteren Fahrzeugen übernimmt SPS via Techline Connect den Flash — Tech2Win deckt die Diagnose ab.
5. Schritt für Schritt: Ferngesteuerte GM-Programmiersitzung
5.1 Mechaniker — in der Werkstatt
Schritt 1. Den GM MDI 2 über das DLC-Kabel mit dem OBD-II-Port des Fahrzeugs verbinden. Dann den MDI 2 mit dem Werkstatt-PC verbinden:
-
USB (Typ A auf Typ B) — am häufigsten verwendet, einfachstes Setup.
-
Ethernet (RJ45) — wenn der MDI 2 bereits im kabelgebundenen Netzwerk der Werkstatt eingebunden ist.
Für SPS-Programmierung ist eine kabelgebundene Verbindung Pflicht — kein WLAN.
Wenn MDI Manager auf dem Werkstatt-PC installiert ist und ein virtueller RNDIS-Netzwerkadapter in Windows erscheint, kann dieser über den Netzwerkadapter-Modus von eLinehub Mechanic freigegeben werden. Unterstützt der Adapter kein Bridging, stattdessen USB-Gerätezuordnung verwenden.
Schritt 2. eLinehub Mechanic auf dem Windows-PC der Werkstatt installieren. GDS2, SPS oder ein ACDelco-Abonnement sind nicht erforderlich.
Schritt 3. eLinehub Mechanic öffnen, einen Auftrag mit den Fahrzeugdaten anlegen und den Passcode an den Techniker übermitteln.
5.2 Techniker — Remote-Seite
Schritt 1. eLinehub Technician auf dem Diagnose-PC öffnen — dem Rechner mit GDS2, Techline Connect und Ihrem ACDelco-TDS-Abonnement.
Schritt 2. Den eingehenden Auftrag annehmen. Der MDI 2 aus der Werkstatt erscheint in Ihrer Geräteliste.
-
USB-Gerät freigegeben → direkt auswählen. Erscheint als lokal angeschlossener MDI 2.
-
Netzwerkadapter freigegeben (physische NIC oder RNDIS) → auswählen und Virtual Bridge wählen. Der MDI 2 wird über den überbrückten Adapter zugänglich.
Schritt 3. Wenn MDI Manager auf Ihrem PC läuft, schließen Sie ihn — MDI Manager und SPS können in der Regel nicht gleichzeitig auf den MDI 2 zugreifen. (Bei manchen Setups gibt MDI Manager das Gerät automatisch frei, wenn SPS startet, aber vorheriges Schließen vermeidet Konflikte.)
Schritt 4. GDS2 oder SPS über Techline Connect starten. Der MDI 2 erscheint in der Interface-Liste. Arbeiten Sie exakt wie am Fahrzeug — Diagnose, Flash, Modulkonfiguration, Verifikation.
Das eLinehub-Verbindungsfenster zeigt Latenz und Paketverlust während der gesamten Sitzung in Echtzeit an.
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6. Kompatibilität
Software
Application | VCI | Coverage |
|---|---|---|
Tech2Win | GM MDI 2, GM MDI | 1996–2009 — Legacy-Diagnosen über Tech2-Emulation |
SPS / SPS2 (über Techline Connect) | GM MDI 2, GM MDI, J2534-Geräte | 1996–heute — Online-Flash, Kalibrierungsupdates, Modulaustauschprogrammierung |
GDS2 (über Techline Connect) | GM MDI 2, GM MDI, J2534-Geräte | 2010+ Chevrolet, GMC, Buick, Cadillac — Diagnose, Moduleinrichtung, Konfiguration |
VCIs
VCI | USB Mapping | Network Adapter Mapping | Notes |
|---|---|---|---|
Andere SAE J2534 PassThru-Geräte | ✓ | Variiert | Muss von SPS / GDS2 erkannt werden |
VXDIAG VCX Nano GM | ✓ | ✓ (RNDIS — Bridging kann variieren) | Drittanbieter J2534-kompatibel |
GM MDI (original) | ✓ | ✓ | Älteres OEM-Gerät. GMLAN, Class 2, KWP2000 |
GM MDI 2 (EL-52100) | ✓ | ✓ (Ethernet / RNDIS) | Aktuelles OEM-Gerät. CAN FD, DoIP, GMLAN, Class 2 |
eLinehub überträgt rohe Daten ohne Protokollinterpretation — jedes VCI, das lokal funktioniert, funktioniert auch über die Mapping-Schicht.
Protokolle
UART · Class 2 · KWP2000 · GMLAN (CAN) · CAN FD · DoIP/Ethernet · J2534 PassThru
Fahrzeuge
Chevrolet
-
Silverado 1500/2500HD/3500HD · Equinox · Tahoe · Malibu · Suburban · Traverse · Cruze · Camaro · Colorado · Express 2500/3500 · Trax · Impala · Blazer · Bolt EV/EUV · Silverado EV · Trailblazer
GMC
-
Sierra 1500/2500HD/3500HD · Terrain · Acadia · Yukon/Yukon XL · Canyon · Savana · Hummer EV · Sierra EV
Buick
-
Encore/Encore GX · Envision · Enclave · LaCrosse · Regal
Cadillac
-
Escalade/Escalade ESV · XT5 · XT4 · XT6 · CT5 · CT4 · CTS · SRX · Lyriq
7. Was Techniker und Werkstätten gewinnen
Für GM-Programmierexperten:
Ihre GDS2-, Techline-Connect- und SPS-Zugangsdaten bleiben auf Ihrem PC — Werkstätten sehen sie nie. Sie betreuen Werkstätten aus der Ferne mit denselben Tools und Abläufen wie vor Ort, ohne Anfahrt und ohne Geräteversand. Dasselbe Setup deckt einen Tahoe von 2005 via Tech2Win und einen Silverado EV 2025 via GDS2 auf Global B ab. Neue Werkstätten gewinnen Sie, indem Sie das kostenlose Mechanic-Installationspaket und einen Passcode teilen — kein MDI 2 auf Ihrer Seite, kein Investitionsaufwand.
Für Werkstätten:
Bedarfsgerechter Zugang zu erfahrenen GM-Programmierern für ECM/TCM/BCM-Tausch, SPS-Flash und ADAS-Einrichtung — ohne Wartezeit auf einen freien Termin oder Reisekosten. Die Werkstatt behält das Fahrzeug und die Kundenbeziehung. Die Mechanic-Software ist kostenlos.
Kundenschutz:
Passcode-Auftragschutz (Standard):
Jeder Auftrag erfordert einen Passcode. Kein anderer Techniker auf der Plattform kann Aufträge von Ihren Werkstattkontakten annehmen.
Individuelle Mechanic-Software:
Verteilen Sie eine auf Sie gebrandete Version von eLinehub Mechanic an Ihre Werkstattpartner. Aufträge aus diesem Build werden automatisch zu Ihnen geleitet. Die Werkstatt ist dauerhaft gebunden — kein Wettbewerb auf Plattformebene um Ihre Kunden.
Teamzusammenarbeit:
Für komplexe Aufträge — Multi-Modul-VWP, Global-A/B-Programmierung, erweiterte ADAS-Einrichtung — teilen Sie einen Auftrag mit einem vertrauenswürdigen Kollegen. Dieser kann den Werkstattkontakt weder einsehen noch übernehmen.
8. Best Practices
Nur kabelgebunden programmieren.
USB oder Ethernet zwischen MDI 2 und Werkstatt-PC. WLAN ist für kurze Diagnosescans akzeptabel, niemals für SPS-Flash.
Programmier-Netzteil.
13,5–14,2 V, mind. 100 A, vor jeder SPS-Sitzung angeschlossen. Spannungsabfall während des Flashens ist die häufigste Ursache für Modulschäden — unabhängig vom Remote-Setup.
Netzwerkqualität.
Vor dem Start das eLinehub-Verbindungsfenster prüfen: Latenz unter 80 ms, Paketverlust 0 %. Für VWP-Sitzungen auf Global-A/B-Plattformen sicherstellen, dass die Fahrzeugbatterie vollgeladen ist — diese Vorgänge können 30–90 Minuten dauern.
MDI Manager.
Vor dem Start von SPS oder GDS2 schließen, um Gerätezugriffskonflikte zu vermeiden. MDI-2-Firmware via MDI Manager vor (nicht während) der Fernsitzung aktualisieren.
Vermeiden:
VPN oder RDP zusätzlich zu eLinehub während der Programmierung zu stapeln; große Downloads oder Windows Update auf demselben Netzwerk laufen zu lassen; GDS2/SPS/Techline Connect auf dem Mechanic-PC zu installieren.
9. Häufig gestellte Fragen
F: Kann ich SPS-Programmierung ferngesteuert mit einem GM MDI 2 durchführen?
Ja, das ist der primäre Anwendungsfall. eLinehub bindet den MDI 2 als lokales J2534-Gerät an Ihren PC. SPS erkennt ihn in der normalen Geräteauswahl, lädt Kalibrierungen von GM-Servern über Ihr Internet und flasht das Steuergerät über den eingebundenen MDI 2 in der Werkstatt. Die Doppelpfad-Anforderung — VCI und Internet auf demselben PC — ist vollständig erfüllt.
F: Was ist der Unterschied zu Remote Desktop?
Remote Desktop überträgt nur einen Bildschirm. SPS und GDS2 auf Ihrem PC sehen niemals einen MDI 2 — sie sehen Pixel. eLinehub bindet das physische Gerät über das Internet ein, sodass SPS und GDS2 nativ auf Ihrer Maschine laufen und der MDI 2 als lokales J2534-Interface erscheint. Der Unterschied wird beim SPS-Flash entscheidend: Remote Desktop kann Kalibrierungsdaten von GM-Servern physikalisch nicht durch einen MDI 2 auf einem anderen PC leiten.
F: USB-Zuordnung oder Netzwerkadapter-Zuordnung — was sollte ich wählen?
USB ist die sichere Standardwahl. Einstecken, auswählen, freigeben — funktioniert immer. Die Netzwerkadapter-Zuordnung ist für Werkstätten gedacht, die den MDI 2 bereits per Ethernet eingebunden haben, oder wenn MDI Manager nach einer USB-Verbindung einen virtuellen RNDIS-Adapter erstellt hat. Falls der RNDIS-Adapter kein Bridging unterstützt, einfach auf USB zurückfallen. In beiden Fällen erkennen GDS2 und SPS denselben MDI 2.
F: Wie sicher ist ein SPS-Flash über eine Fernverbindung?
Das Risikoprofil ist identisch mit lokaler Programmierung — vorausgesetzt, die Grundlagen sind erfüllt: kabelgebundene Verbindung (USB oder Ethernet) zwischen MDI 2 und Werkstatt-PC, stabiles Programmier-Netzteil am Fahrzeug und gute Netzwerkbedingungen (unter 80 ms Latenz, 0 % Paketverlust). eLinehub hält die J2534-Sitzung für die gesamte Flash-Dauer ohne Komprimierung oder Paketumformung aufrecht.
F: Funktionieren GDS2-Modulkonfigurations-Prozeduren — Crank-Learn, Drosselklappen-Relearn, TPMS?
Ja, alle. Diese Prozeduren sind bidirektionale J2534-Kommunikation zwischen GDS2 und dem Fahrzeug. Die gerätenahe Einbindung von eLinehub erhält die Reaktionsfähigkeit — es gibt keinen wahrnehmbaren Unterschied zu einer lokalen Sitzung.
F: Benötigt die Werkstatt GDS2 oder ein Techline-Connect-Abonnement?
Nein. Der Mechaniker benötigt nur den mit dem Fahrzeug verbundenen MDI 2 und eLinehub Mechanic auf einem Windows-PC. Alle GM-Softwareprodukte, Abonnements und Zugangsdaten verbleiben auf dem Rechner des Technikers.
F: Was ist mit neueren Fahrzeugen auf der Global-A- und Global-B-Plattform?
Vollständig unterstützt. Der MDI 2 unterstützt CAN FD und DoIP nativ für Global A (Silverado/Sierra T1XX 2019+, Tahoe, Suburban, Yukon) und Global B (Silverado EV, Sierra EV, Hummer EV, Lyriq, Blazer EV). Die eLinehub-Einbindung ist protokollunabhängig — er überträgt alles, was der MDI 2 sendet, unabhängig davon, ob es GMLAN, CAN FD oder DoIP ist.
F: Kann ich meine Werkstattkunden vor anderen Technikern schützen?
Ja. Passcode-Auftragschutz ist standardmäßig aktiv — kein anderer Techniker kann Aufträge ohne den korrekten Code annehmen. Für eine engere Bindung verteilen Sie einen individuellen Mechanic-Build mit Ihrem Branding; Werkstätten, die diesen verwenden, sind dauerhaft verknüpft.
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